Erfolge der Judoka vom VfL Lahnstein halten an
Einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze bringen die Vereinskämpfer zum Rhein-Lahn-Eck.
Am Samstag, den 03.02.2007 fand in Daun das Internationale Vulkaneifel Turnier
mit knapp 400 Judoka statt. Neben Verschiedenen Vereinen des Judoverbandes
Rheinland waren auch Judoka aus Offenbach, Bochum, Belgien, Niederlande
Luxenburg, Frankreich, Spanien und der Ukraine vertreten.
Der VfL Lahnstein startete mit fünf Judoka und erreichte vier Medaillenplätze.
Aleksandar Petricevic (-60 kg) startete in einem anderen Pool seiner
Gewichtsklasse als sein Vereinskamerad Tim Martin, so dass ihnen
ein Aufeinandertreffen erspart blieb.
Die ersten zwei Kämpfe beendete Aleksandar jeweils mit einem vollen
Punktgewinn (Ippon). Einmal mit einem Haltegriff, zum anderen mit
zwei Uchi-Mata, was ihm jeweils einen halben Punkt brachte,
die zu einem vollen Punkt aufgewertet wurden. Im Halbfinale stand
Aleksandar einem Judoka aus Spanien gegenüber, der ihn in
einen Haltegriff zwang und Aleksandar dadurch ins kleine Finale
(Kampf um Platz Drei) musste. Dort siegte er aber schon
nach wenigen Sekunden mit einer Kontertechnik nach hinten
und erhielt die Bronzemedaille.
Tim Martins (-60 kg) Wurftechnik des Tages waren eindeutig Beingreifer,
mit denen er seine ersten zwei Gegner zu Boden streckte und siegte.
Danach trat er gegen einen ranghöheren Kämpfer aus Spanien
im Finale an. Nach einem starken Griffkampf gelang es dem Spanier
Tim in einen wasserdichten Haltegriff zu bekommen, woraus sich
Tim nicht mehr befreien konnte aber trotzdem mit einem
guten zweiten Platz von der Matte ging.
Njegos Petricevic (-81 kg) schoss den Vogel ab. In seinen Kämpfen
schloss er jeweils mit dem gleichen Haltegriff (Kesa - gatame) ab.
Beim ersten Kampf musste sein Gegner vorzeitig aufgeben, da Njegos
ihn zwingend fest hielt. Am Ende konnte der Größere der beiden
Petricevic–Zwillinge überglücklich die Goldmedaille in Empfang nehmen.
Tim Halbig (+90 kg) überzeugte wieder mit gewohnter Stärke.
Seine erste Begegnung schloss er mit einem zwar langsamen,
aber endgültigen Harai – goshi ab.
Im zweiten Kampf nutzte Tim einen Fehler seines Gegners aus und
pfefferte ihn mit einem sauberen Fußfeger zu Boden. Im Halbfinalkampf
schleuderte er seinen Kontrahenten nach einem aus
geglichenem Kampf mit einer “Schweinerolle“ auf die Matte. Im Finale stand
Tim wieder seinem Neuwieder Gegner von der Rheinland-EM gegenüber.
Der Kampf war anstrengend für Tim, da ihm das Übergewicht (ca. 40 kg)
ziemlich zu schaffen machte. Als Tim unglücklich fiel, musste er
wegen einer Verletzung am Bein den Kampf abbrechen.
Dennoch konnte er mit seiner Leistung sehr zufrieden sein,
da er mit Silber aus der Halle ging.
Als letzter ging Sebastian Niel (-73 kg) für den VfL Lahnstein ins Rennen.
Sein erstes Turnier in der Jahrgangsklasse – Männer.
Das bedeutet für den 17 Jahre alten Sebastian meist ein
Altersunterschied von fünf und mehr Jahren.
Seinen ersten Kampf beendete er mit einer trickreichen Bodentechnik,
indem er seinen Gegner mit seinem Bein würgte. Seine
zweite Begegnung endete nach zweieinhalb Minuten harten Griffkampfs
mit einem Beingreifer für seinen Gegner. Auch im letzten Kampf konnte er
es nicht fassen, dass sein Kontrahent ihn mit einem Fußfeger zu Boden warf.
Im Hinblick auf die Südwestdeutschen Meisterschaften, die am 11.02.07 in
Höhr-Grenzhausen stattfinden, haben die Judoka vom VfL Lahnstein eine
überzeugend gute Leistung gezeigt.
Die Übungsleiter hoffen und wünschen ihren Judoka, dass die Erfolge
bei den Südwestdeutschen-Einzelmeisterschaft anhalten.
Hier klicken um auf den Pressebericht der Rhein-Lahn-Zeitung zu gelangen.
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