Medaillen – und Pokalregen für die VfL Judoka
Die jungen wie auch die alten Hasen der Judoabteilung punkteten beim 8. Theo–Hilgert Gedächtnisturnier.
Wie jedes Jahr fand auch dieses Mal das Gedächtnisturnier in Koblenz-Rübenach statt. Es konnten nur männliche Teilnehmer
von der Jugend U14 und U17 sowie Männer teilnehmen. Die VfL Judoka ging dieses Jahr mit neun Kämpfern ins Rennen.
Als erster ging Maximilian Halbig (-46 kg) auf die Matte. Max gewann seinen ersten Kampf über die volle Kampfzeit durch
Kampfrichterentscheid. Die zweite Begegnung schloss er mit einem Armhebel ab.
Im Halbfinale wurde er leider mit einem Körperwurf abgeschossen. Auch im kleinen Finale war sein Gegner stärker
und legte ihn mit einer großen Außensichel ab, so dass er enttäuscht mit einem fünften Platz von der Matte ging.
Sein Mannschaftskamerad Sepp Wagner (-46 kg) hatte weniger Kämpfe. Leider verlor er beide Begegnungen,
je mit einem Ippon für einen Haltegriff und durch einen vollen Punkt für eine große Außensichel.
Nächster Mitstreiter war Oliver Wischinski (-43 kg), der weit weniger Erfahrung wie seine Kameraden hatte.
In beiden Kämpfen unterlag er durch Würfe des Gegners, die einen Ippon bekamen.
Bei den Jugendlichen bis sechzehn Jahren machte Aleksandar Petricevic (-60 kg) den Anfang. Gleich zu Beginn
besiegte er seinen Kontrahenten mit einem Armbeugehebel. Den zweiten Kampf verlor er unglücklich
mit einer mittleren Wertung für den Gegner. Auch beim dritten Mal ging er mit einer Niederlage von der Matte.
Danach kamen sein größerer Bruder Njegos Petricevic (-81 kg) und Andreas Bauer (-81 kg) auf die Matte.
Mit zwei weiteren Gegnern starteten sie in einer Jeder–Gegen–Jeden Kampfsituation.
Das heißt, allein die Punkte entscheiden über den Sieg.
Andreas hatte es nach langer Kampfpause und in einer höheren Gewichtsklasse schwer. Seinen ersten Kampf
verlor er gegen seinen Mannschaftskameraden. Auch im zweiten und dritten konnte er keinen Sieg davontragen
und ging mit einer Verletzung und einem dritten Platz von der Matte.
Njegos dahingegen punktete und zwar nicht nur gegen seinen Kameraden. Er schaffte es aber leider nicht
gegen den überlegenen Finalisten zu punkten und stieg mit der Silbermedaille aufs Treppchen.
Tim Halbig (+90 kg) überzeugte mit gewohnter Souveränität und schleuderte seinen Gegner mit seiner
Lieblingstechnik zu Boden. Für ihn hieß es am Ende der erste Platz.
Andreas Böhm (-73 kg) nahm nach langjähriger Kampfpause wieder teil.
Leider wurde er beide Male mit einem Ippon abgeschossen.
Martin Erhardt (-81 kg) hatte gleich im ersten Kampf den Finalisten als Gegner und somit eine schwere Nuss zu knacken.
Ein Haltegriff seines Gegners bereitete ihm die erste Niederlage. Auch seinem zweiten Kontrahenten unterlag er nach Punkten.
Als letzter Kämpfer des VfL ging Tobias Wagner (-90 kg) an den Start. Er glänzte durch hervorragende und vor allem
schwierige Kämpfe. In der ersten Begegnung holte er sich die Führung mit einer Lartz-Technik und streckte
schließlich seinen Gegner mit einem Haltegriff nieder. Der zweite Kampf war konditionell für ihn die
reinste Bewährungsprobe. Er ging über die vollen fünf Minuten Kampfzeit, in der er einen Wazari (halben Punkt)
und sechs Yukos (mittlere Wertung) ansammelte und damit den Kampf für sich entschied.
Im Finalkampf warf er seinen Gegner mit einem grandiosen tiefen Schulterwurf. Zu Recht Gold für Tobias Wagner.
Die Judoabteilung des VfL Lahnstein überzeugte wie gewohnt mit erfolgreichen Leistungen.
Alle freuen sich schon auf das nächste Turnier.
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