Einen Ippon für den VfL Lahnstein

Einmal Gold und zweimal Bronze für die Judokas

Koblenz. Die Judoabteilung vom VfL Lahnstein nahm am 7.
Theo Hilgert Gedächtnisturnier der U 17 und Männer in Rübenach teil.
Neben zahlreichen Teilnehmern waren auch Kämpfer aus Bremen und Luxemburg angereist.

Als erster ging Sebastian Niel (- 66 kg) auf die Matte und überraschte seinen
Übungsleiter mit einem tiefen Schulterwurf, womit er sich innerhalb kürzester
Zeit den Sieg holte. Auch den zweiten Kampf schloss Sebastian mit demselben Wurf ab,
obwohl er ein exzellenter Bodenkämpfer ist und selten den gleichen Wurf mehrmals ansetzt.
In der dritten Begegnung hielt Sebastian sich über die gewohnte Kampfzeit (4 min)
im Golden Score. Leider fiel er bei einem Wurfansatz auf die Seite. Sein Gegner
erhielt einen Yuko und kam ins Finale. Schließlich sicherte sich Sebastian Niel
den dritten Platz, indem er im letzten Kampf seinen Kontrahenten mit einem
Tsuri-komi-goshi warf.

Sein Vereinskamerad Marcel Schumann (- 66 kg) startete im zweiten Pool der 66-iger.
Souverän würgte er seinen ersten Gegner nach wenigen Sekunden ab. Den zweiten Kampf
gewann er verdient nach Punkten, mit einer Larztechnik und einen Tani-otoshi.
Sein dritter Gegner war sein ärgster Kontrahent. Durch einen eleganten Ko-soto-gake
wurde Schumann abgelegt und rutschte ins kleine Finale um den dritten Platz.
Leider musste er hier eine knappe Niederlage hinnehmen, denn sein Gegner führte
am Ende der Kampfzeit mit der kleinsten Wertung im Judo-Koka.

Tim Halbig (+ 90 kg) traf in seiner ersten Begegnung gegen einen gewohnten Gegner,
den er schließlich mit einem starken Haltegriff auf den Boden festhielt und am Ende
mit Ippon von der Matte ging. Sein zweiter Kampf verlief noch kürzer und endete mit
Ippon für seinen Kontrahenten. Aber dieser Judoka kämpfte außer Konkurrenz
bei den + 90 -igern. Hocherfreut errang Tim Halbig den ersten Platz.

Bei den Männern des VfL Lahnstein konnte Tobias Wagner richtig Punkten.
Tobias (- 81 kg) der wieder technische Raffinesse bewies, indem er seinen
ersten Gegner mit einer sauberen Larztechnik zu Boden warf. Die zweite Begegnung
beendete er im Boden mit einem Würger. Sein dritter Kontrahent und Turniersieger
erwies sich als eine harte Herausforderung. Er wurde mit einem Tai-otoshi auf die
Matte gelegt. Im letzten Kampf musste Tobias Wagner über die volle Kampfzeit (5 min).
Er führte die ganze Zeit über mit Punkten und erhielt zu Recht am Ende die
Bronzemedaille.

Jörg Weyerhäuser (- 66 kg) und Andreas Böhm (- 90 kg) konnten keine
Erfolge für sich erbringen. Sie mussten sich der Stärke und technischen
Überlegenheit ihrer Gegner beugen.

Mit einmal Gold und zweimal Bronze konnten die Judoka und Übungsleiter
vom VfL Lahnstein hoch zufrieden sein.



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